Was prüfen Banken bei Ferienimmobilien?
Je nach Kreditinstitut können Objekttyp, Lage, ganzjährige Nutzbarkeit, Zweitwohnsitzcharakter und Sicherheiten relevant sein. Eigennutzung und Vermietung sollten deshalb vor der Anfrage klar beschrieben werden.
Vermietungserlöse vorsichtig bewerten
Angenommene Mieteinnahmen sind keine garantierten Erträge. Leerstand, Saisonalität, Vermittlungskosten, Reinigung, Instandhaltung, Steuern und örtliche Nutzungsregeln können die Rendite verändern. Rechnen Sie möglichst auch ein Szenario ganz ohne Vermietungserlöse.
Beispiel: Saisonerlöse sind kein festes Gehalt
Angenommen, eine Ferienwohnung erwirtschaftet in einem Jahr 90 belegte Nächte zu durchschnittlich 95 €: Das wären 8.550 € Bruttoerlös, nicht Gewinn. Von diesem Betrag gehen gegebenenfalls Plattformgebühren, Reinigung, Energie, Verwaltung, Instandhaltung und Steuern ab. Schon deutlich weniger Buchungen verändern die Rechnung spürbar. Das Beispiel ist frei gewählt und keine regionale Ertragsprognose.
Lokale Regeln beachten
Prüfen Sie bei der Gemeinde, ob eine gewünschte Ferienvermietung planungsrechtlich zulässig ist und ob Melde-, Steuer- oder andere örtliche Pflichten bestehen. Daraus ergibt sich keine allgemeine Genehmigungszusage.

