Welche Kosten gehören in den Plan?
Zum Kaufpreis kommen Erwerbsnebenkosten und gegebenenfalls Modernisierungs- oder Sanierungskosten. Für Überraschungen bei Dach, Feuchtigkeit, Heizung oder Elektrik empfiehlt sich ein sorgfältig hergeleiteter Puffer. Dieser sollte aus einer fachlichen Zustandsbewertung abgeleitet werden, nicht aus einem pauschalen Prozentsatz.
Ein Beispiel ohne Bankangebot
Angenommener Kaufpreis: 180.000 €. Angenommene Sanierung: 70.000 €. Zusammen sind das 250.000 € vor Erwerbsnebenkosten, Finanzierungskosten und Reserven. Ob das Gesamtvorhaben tragfähig ist, hängt unter anderem von Eigenkapital, Einkommen und dem Beleihungswert ab.
Vor dem Kauf genauer hinsehen
Besichtigen Sie den Altbau möglichst mit einer fachkundigen Person. Fragen Sie nach Dach und Feuchtigkeit, Heizsystem, Dämmung, Leitungen und bereits dokumentierten Modernisierungen. Angebote von Fachbetrieben helfen, aus groben Schätzungen einen belastbareren Finanzierungsbedarf zu machen.
Förderungen gezielt prüfen
Förderprogramme können Anforderungen an Gebäudezustand, Maßnahmenbeginn und technische Standards stellen. Prüfen Sie vor der Beauftragung stets die aktuell verfügbaren KfW-, BAFA- und Landesangebote sowie mögliche Kumulierungsregeln.

