Unterlagen vor der Finanzierung
- Teilungserklärung und Beschlusssammlung der Eigentümergemeinschaft
- Wirtschaftsplan, Hausgeld und letzte Jahresabrechnungen
- Stand der Erhaltungsrücklage sowie geplante Arbeiten am Gebäude
- Energieausweis, Zustand und eventuelle Sonderumlagen
Was sagen Protokolle und Rücklagen aus?
Schauen Sie nicht nur auf den aktuellen Kontostand der Erhaltungsrücklage. Lesen Sie auch die letzten Beschlüsse: Stehen Dach, Fassade oder Heizung an, können höhere Hausgeldzahlungen oder Sonderumlagen folgen. Bei vermieteten Wohnungen ist zudem wichtig, welche Kosten auf Mieter umgelegt werden dürfen und welche Eigentümer selbst tragen.
Ein Rechenbeispiel für das Monatsbudget
Angenommene Darlehensrate: 900 € monatlich; angenommenes Hausgeld: 320 €, davon beispielhaft 110 € nicht umlagefähige Kosten. Bei Eigennutzung ergeben sich 1.220 € monatlich vor Strom, individuellen Versicherungen und weiteren Ausgaben. Das ist eine Budgetillustration, kein Finanzierungsangebot.
Monatliche Gesamtbelastung
Zur Kreditrate kommen die nicht umlagefähigen Bestandteile des Hausgelds, eigene laufende Kosten und mögliche Rücklagen hinzu. Vergleichen Sie diese Gesamtkosten mit Ihrem verfügbaren Budget, nicht nur die Kreditrate.

